Wegeredundanz

Ausfallsicherheit durch verschiedene Versorgungsquellen


Unter einer Wegeredundanz versteht man die Zuführung mindestens zweier verschiedener
Versorgungsquellen (Telekommunikation, Stromzufuhr, Klimatisierungen...) auf unterschiedlichen Wegen.


Hierbei unterscheidet man:
1. Zweite Leitung läuft einen anderen Weg, trifft sich aber bei der Hauseinführung.
    Absicherung, falls komplettes Rohr beschädigt wird (z.B. bei Bauarbeiten)
2. Zweite Leitung läuft einen anderen Weg und kommt durch eine andere Hauseinführung (
    mind. 5m Abstand von der anderen Leitung) ins Gebäude.
    Absicherung, falls die Hauseinführung beschädigt sein sollte.


Zur Beachtung:

Bei einer Wegeredundanz ist es wichtig darauf zu achten, dass die beiden unterschiedlichen
Wegeführungen nicht dem gleichen Ziel zugeführt werden. („Zweiseitige“ Betrachtung)

Bsp: Eine redundante Anbindung an ein Telekommunikationsnetz (Backbone) mit einer getrennten
Wegeführung sollte möglichst an zwei unterschiedliche Netzknotenpunkte (POPs) erfolgen. Nur somit ist gewährleistet, dass die Redundanz auch innerhalb des Netzbetreibers vorhanden ist. Würde man die getrennte Wegeführung an einem Netzknotenpunkt zusammenführen, hätte man zwar den Weg ins Netz redundant ausgelegt, aber immer noch einen Single Point of Failure (SPOF) am Netzknotenpunkt.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Absicherung, falls eine Leitung defekt sein sollte.
  • Absicherung, falls eine Hauseinführung beschädigt wird (z.B. Baumaßnahmen oder Schäden am Gebäude, Feuer, …)
  • Unterbrechungsfreie Wartungen. Zweite Leitung oder Hauseinführung kann im laufenden Betrieb problemlos repariert werden.

Beschreibungen | AGB

    PFALZKOM

    MANET

PDF-DateiAGB (PDF)

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PDF-DateiRedundanzen (PDF)

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Wegeredundanz Abbildung

Wegeredundanz PFALZKOM | MANET